Frühmorgens wache ich auf, so gegen acht, und springe fröhlich aus dem Bett. Nein, ich versuche fröhlich aus dem Bett zu springen - auch falsch. Beschränken wir uns auf „Frühmorgens“ und - glaubt es oder nicht - auch auf „fröhlich“. Ich habe ja meistens erträgliche bis gute Laune, und seit ich im Ruhestand bin, sogar schon morgens. Aus dem Bett springen - das habe ich noch nie gemacht, höchstens als kleines Kind auf dem Bett. Die Realität ist: Ich stehe immer vorsichtig auf. Außer heute, denn da sind sämtliche Glieder steif, zumindest diejenigen, die beim Aufstehen hilfreich sein könnten, und ein leises Stechen im Rückenbereich weckt Erinnerungen an die Warnungen vor dem gestrigen Ausflug. Mehr aber zum Glück nicht. Nach zwei Versuchen ist alles wie vorher. Aber mit steigendem Alter möchte ich mal verbreiten: Land Rover fahren ist anscheinend tatsächlich schlecht für die Bandscheiben. Gut, ich war gewarnt. Zum Glück.
Eigentlich sollten wir gerade in Leixões (dem Seehafen von Porto) anlegen. Dafür hätten wir allerdings gestern ein paar Stunden früher von Funchal ablegen müssen, was wir auch gerne getan hätten, wenn da nicht an diesem Wochenende die Hafenlotsen in Portugal streiken würden. Schade, aber wenn man es vorher weiß...
Wir sind dann etwas länger auf Madeira geblieben, aber leider nicht so lange, als dass man dort hätte noch zum Abendessen gehen können, und nun freuen wir uns eben über einen zusätzlichen Seetag (nicht wirklich, denn die Überquerung der Biskaya steht bevor), bis wir dann - früher als geplant - in A Coruña eintreffen werden.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen