Montag, 21. Oktober 2013

Gründlichkeit

Die Dominikaner sind ein sehr liebenswertes Volk. Sie sind überaus umgänglich, ja freundlich, auch wenn sie mal nichts dafür bekommen (welcher Deutsche winkt schon mal freundlich von Auto zu Auto?), sie sind sauber und ordentlich, und gut organisiert. Im Santo Domingo, zum Beispiel. Da hat der örtliche Tourguide an unsere Reisegruppe 27 Funkempfänger ausgegeben. Und 27 Kopfhörer. Und war damit sehr zufrieden. bis ihn jemand darauf aufmerksam gemacht hat, daß die Gruppe aus 29 Touristen bestand. Oder im Restaurant, als ein Kellner hingebungsvoll die Löcher des Salzstreuers mit Hilfe eines Zahnstochers freilegte. Und dann stolz von dannen schritt. Daß auf dem Tisch kein Pfefferstreuer stand, war ihm nicht aufgefallen. Oder neulich, als meine Minibar leer war - also, ziehmlich. Nachdem ich diesen Zustand an der Rezeption gemeldet hatte, versprach man sofortige Abhilfe. Und tatsächlich, als ich nach einer knappen Stunde auf das Zimmer kam, war der Kühlschrank zum bersten gefüllt. Und auch die ziehmlich lufthaltige Rumflasche war ausgetauscht. Und während ich noch die schnelle Reaktion von Hotel/Service bewundere, klopft es schüchtern an der Tür. Weil der zuständige Kellner vergessen hatte, den Kaffee aufzufüllen, was mir wahrscheinlich erst morgen früh aufgefallen wäre.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Das Allerletzte

Montag morgen, 9.30 Uhr. Ich genieße das wirklich sehr gute Frühstücksbuffet (das es gut ist, sollte man für 18€ auch erwarten). Eine halbe ...