Also, der ist großartig. Wenn man zum Beispiel einen Kaffee bestellt, mit kalter Milch, dann bringen sie einem einen Kaffee, und ein Glas kalte Milch. Wie man das ohne kleckern in die Kaffeetasse kriegen soll, sei dahin gestellt. Bis ein Kellner die Lösung wusste: Kaffee mit heißer Milch ist café con leche, Kaffee mit kalter Milch ist café sita. Kein anderer Kellner weiß das, und so gibt es wieder Kaffee und ein Glas Milch. Möchte man zum Frühstück ein Gläschen Sekt, so ist das kein Problem. Es kann nur sein, daß einem der Kellner am nächsten Morgen schon mit der Sektflasche in der Hand entgegen kommt. Und wenn sich der Barkeeper am Pool nach zwei Tagen mit den Trinkgewohnheiten des Gastes vertraut gemacht hat, begrüßt er einen nicht mehr mit: "Buenos Diaz", sondern mit "cuba libre?". Interessant sind auch die Trinkgewohnheiten mancher Amerikaner. Sie führen beim Abendessen zu einem regen Kellnergelaufe zwischen dem Speisesaal und der gegenüberliegenden Bar des Teatro, weil: gibt's nicht, geht nicht. Möchte jemand einen Cocktail zum Dinner, wird er von drüben geholt.
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