Montag, 12. November 2018

Das letzte Land

Ein neuer Tag, die Sonne scheint, das Schiff liegt im Hafen und die Leine hält. Wir sind in Split, das liegt in Kroatien und ist das letzte Land, also, auf dieser Reise. Obwohl zurück in der EU, sieht es hier ziehmlich beschissen aus. Das liegt aber nur an den hartnäckigen Hinterlassenschaften der zahlreichen riesigen Möwen, die es sich hier gut gehen lassen. Wenn man in die Stadt geht, wird es langsam besser. An einen modernen Fährhafen und verschiedene knallbunte Verkaufsstände - auch für diverse Dienstleistungen - schließt sich eine schöne großzügige Strandpromenade an, mit modernen Gebäuden, Cafés, Läden, Palmen und unfassbar vielen Sitzbänken. 



Wagt man sich, weg vom Meer, hinter die erste Gebäudereihe vor, wird man belohnt mit dem Anblick von engen Gäßchen, kleinen Plätzen, hübschen kleinen Läden, ähnlich wie in Kotor, nur ohne Katzen. Klar, die wohnen ja alle in Montenegro. Was aber hier auffällt: alles ist sehr, sehr teuer. Und wie seltsam sie das €-Zeichen schreiben! Sieht fast aus wie ein K. Ist es auch, und steht für die Landeswährung Kuna. Ich hatte es nicht gewusst vor heute morgen, als ich die Länderinfo gelesen habe, die man täglich in den Briefkasten bekommt. Kroatische Preise teilt man durch sieben, dann hat man den Eurowert. Natürlich nehmen sie den Euro an, zum korrekten Wechselkurs. Und mit etwas Glück bekommt man auch das Wechselgeld in Euro. Plötzlich ist das Preisniveau in etwa wie in Montenegro, also geringfügig günstiger als in Deutschland.

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