Samstag, 9. Juli 2016

Abenteuer - 9. Juli 2016

Nachdem ich nun mehrere Tage gebraucht habe, um die Organisation der einzelnen Gastronomiabteilungen in diesem Hotel zu durchschauen, und endlich damit Erfolg habe, kann ich mein Wissen nun leider nicht für mich behalten. Also, wenn Ihr vor dem Hotel steht, am Eingang, also gleich nach der Betonwand, dann seht Ihr ein längliches Gebäude, was links zu den Hügeln und Bergen tendiert und rechts dem Meer zustrebt (huch, wie poetisch). Hügelseitig beginnend, finden wir in dem Gebäude erst einmal die Bar, dann den Eingangsbereich (der jetzt gerade nicht interessiert), gefolgt von dem großen Bereich des Hauptrestaurants und dem kleinen Bereich des À-la-carte-Restaurants. Kaum zu glauben, wie schnell 70m vorbei sind. Von nun an geht es bergab, auf einem schön gefliesten Weg bis zu einer ganz schmalen Straße und dem fast noch schmaleren Strand, ungefähr noch einmal 80m.
Davor ist ein dicht bewaldeter Garten mit saftigem Gras und schön gepflegt, nur unterbrochen von der Terrasse der Bar, der gemeinsamen Terrasse der beiden Restaurants, den beiden Poolanlagen und ganz am Ende, kurz vor dem Zaun zur Straße, Steht noch eine Art kleine Poolbar. Nicht einschlafen, dieses Basiswissen ist notwendig, um sich ein Bild zu machen über die Möglichkeit, hier an Getränke zu kommen.
Also: in der Bar haben sie Cocktails, Flaschenbier und Kaffee, und Softdrinks, eigentlich alles außer Fassbier.
Im Hauptrestaurant haben sie morgens Kafee und Saft und abends Soft Drinks und Wein.
Die fahrbare Bierzapfanlage steht draußen vor dem À-la-carte-Restaurant, neben der kleinen Eistheke, und in der Poolbar ist ein großer Kaffee-Vollautomat.
Trotz dieser nahezu sinnfreien Verteilung ist für den Gast alles überall verfügbar. Sitzt man zum Beispiel im Restaurant und möchte ein Bier vom Fass, läuft der Kellner auf die Terrasse, zapft es dort, und bringt es dan. Geht ja noch, je nachdem wo man sitzt. Der Wunsch nach einem Eiskaffee in der Bar scheint angesichts der großen Kaffeemaschine dort einfach zu erfüllen, aber für das Vanilleeis muß der Barkeeper zum Ende der Restaurantterrasse laufen. Was dem Kaffee Zeit gibt, kalt zu werden. Aber es geht noch besser: man sitzt ganz unten im Garten, nahe dem Zaun zur Straße, und wünscht sich einen Cocktail. Kein Problem, der Poolbar-Kellner legt den ganzen Weg bis zur Bar zurück, kommt zwischendrin noch einmal wieder, weil er die Zimmernummer vergessen hat (sie schreiben hier alles auf das Zimmer), läuft wieder los und kommt dann nach zweifacher Durchquerung der Anlage mit dem gewünschten zurück. Und als Kirsche auf der Torte stellt Euch nun noch eine vierköpfige Familie vor, von denen jedes Mitglied einen anderen Wunsch hat, und dann alles am Strand trinken möchte. 
Also, mich wundert es nicht, dass die Getränke relativ teuer sind. Die Preise enthalten sicherlich Kilometergeld.



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