Heute darf ich mein neues Zimmer beziehen. Wie besprochen, erscheine ich zur Frühstückszeit mit Sack und Pack an der Rezeption, alles ist gut vorbereitet, ich bekomme meine neue Schlüsselkarte, und dann gesagt „Ich gehe besser mit, es ist etwas kompliziert!“ Warum überrascht mich das nicht? Wir durchqueren das Atrium in der anderen Richtung als ich bisher gehen musste - da wäre ich auch von selber drauf gekommen - dann zögert die Rezeptionistin kurz (kennt sie den Weg etwa auch nicht?) - biegt in einen schmalen Gang ein, öffnet eine Tür, hinter der sich ein weiterer Gang erstreckt, weist mich an, von hier aus den zweiten Aufzug zu nehmen, nicht den ersten, was die meisten Gäste tun, sondern den zweiten (warum muss ich gerade an ein Murmeltier denken?) und schickt mich los. Der zweite Aufzug bringt mich - abwärts, das weiß ich inzwischen - diesmal in die 1. Etage, öffnet sich, und draußen gibt es einen Wegweise auf dem steht, wo sich welches Zimmer befindet. Schnell habe ich es gefunden, der Schlüssel passt, die Einrichtung ist identisch mit dem alten Zimmer, außer dass der Safe so weit unten angebracht ist, dass man sich zum öffnen und schließen auf den Bauch legen muss, was ich doof finde, und der Kühlschrank eine knallblaue Discobeleuchtung hat, für die ich auch ein Wort mit zwei „o“ finde: cool. Aber einen besser zugänglichen Safe fände ich noch cooler.
Der schöne große Balkon, den ich auch zuhause gerne hätte, zeigt, wie versprochen auf das Meer und weiter unten auf ein paar schmale lanzarotinische Straßen und schöne Häuser. Verkehr gibt es kaum, und ich mag die neue Aussicht lieber als die alte. Doch urteilt selbst:
vorher
Doch jetzt zum wichtigsten Punkt, der Lage. Wenn Ihr die Karte im unteren Bereich anseht, findet ihr rechts auf der Straße die Nummer 114. Da wohne ich jetzt, also, nicht auf der Straße, sondern im 1. Stock. Bis zum Restaurant Magdalena, wo es Frühstück und Abendessen gibt, ist es nur noch ein halbes Schiff weit, in das Restaurant Oyambre, wo man das Mittagessen bekommt, weit weniger, und in die Poolbar Puerto Chico, wo ich gerne bin, ist es so nah, dass ich im Bedarfsfall am schnellsten meine eigen Toilette erreichen kann. Perfekt!



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