Aber - die Fahrt ist ruhig und kuschelig, selbst die Handys klingeln nur leise. Die einzige Lärmquelle ist ein Frau aus den Neuen Ländern, die wohl ein Buch über Emanzipation geschrieben hat und das nun mit einer zufällig mit am Tisch sitzenden Lektorin lautstark diskutiert.
Am Ende der rütteligen (und ab Frankfurt richtig vollen) Fahrt erfahre ich durch gutes Zuhören, daß heute in Hessen die Herbstferien beginnen. Also ist nicht nur der Flughafen voll, sondern auch die Halle mit den Eincheckschaltern. Zum Glück gibt es für die Pasagiere oberhalb der Holzklasse einen eigenen Schalter, und das Schlange stehen entfällt damit.
Als ich später an Bord gehen will, leuchtet beim Einlesen meiner Bordkarte ein rotes Licht auf (Grün wäre richtig gewesen), es piepst wie im Supermarkt, wenn man Alkohol kauft oder falsch ausgezeichnete Bananen, und sie überreichen mir eine neue Karte. Irgendwie ist die von mir gebuchte 2. Klasse zu voll, und da haben sie mich als einen der seltenen Einzelreisenden, in die 1. Klasse geschoben, for Free. Ganz schön viel Rüsseltier für den Urlaubsanfang, oder?
Mein Sitznachbar, auch in den mittleren Jahren, muß geschäftlich nach Santo Domingo, war schon fast überall, aber noch nicht in der Dom. Rep., und sieht fast aus wie der Sternekoch Rosin. Wir quatschen uns richtig fest, und die 10 Stunden bis zur Landung vergehen wie im Flug (welch ein Quatsch, wir fliegen doch wirklich)
Im Hotel, rechtzeitig zm Abendessen, verzichte ich nach den vielen Kalorien und Getränken an Bord auf weiteres, und falle nach 24 Stunden gerne ins Bett.
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