Dienstag, 9. Dezember 2014

Ein schöner Tag

Ich habe wunderbar geschlafen, nicht gefrühstückt, und mache mich nun auf den Weg zum Strand. Es ist 8.00 Uhr morgens, und es gibt jede Menge freie Liegestühle. Was ist geschehen? Eigentlich nichts, es ist einfach noch recht früh. 1 1/2 Stunden später ist die Riege der Bratheringe wieder komplett angetreten, nur sind es diesmal andere, die einen Liegestuhl suchen. Dabei bekommt man übrigens Unterstützung von der Strandsecurity, nur weiß ich das auch erst seit gestern, weil, die machen das nur, wenn man sie darum bittet.

Nach dem Mittagessen ist mein Liegestuhl noch wo er vorher war, belegt mit Handtuch und Sonnenmilch (zum wiedererkennen, denn die Handtücher sind ja alle gleich), und es geht in die zweite Runde sonnenbaden. Als ich davon genug habe, möchte ich doch langsam wissen, wie mein Zimmer aussieht. Und als ich in mein Zimmer, hat sich doch tatsächlich - einiges massiv verändert. Die Betten sind besonders schön gemacht, der Boden wurde gewischt, auch auf dem Balkon und natürlich im Zimmer, auf dem Bett liegen ein Bademantel + Badelatschen für den Wellnessbereich, auf dem Tisch stehen die versprochene Flasche Rum und ein Obstteller, im Bad blendet der WC-Papierhalter in neuem Glanz, und dazu haben sich die bisherigen Vanity-Accessoires (Shampoo, Duschgel, Körperlotion und zwei verschieden große Seifen) vermehrt um Kamm, Zahnbürste, Zahncreme, Nähzeug, Duschhaube, Schuhputzzeug und als Highlight gibt es einen neuen Vergrößerungsspiegel. Ohne Rost, aber dafür mit Beleuchtung. Und es geht noch weiter: Die Balkontür hat einen neuen Griff, und selbst der Radiowecker ist neu, was nun wirklich überflüssig war. Obwohl - der alte, wesentlich größere, fand neben dem großen Telefon und der riesigen Lampe auf dem Nachttisch kaum Platz. Der kleinere sieht da besser aus. Und die richtige Zeit zeigt er auch. Aber wir wären nicht in der Dom Rep, wenn wirklich gründlich gearbeitet worden wäre: Obwohl alle Beteiligten wissen, daß in diesem Zimmer nur einer wohnt, liegen dem Obstteller noch zwei Tellerchen mit Besteck und Servietten bei, und das Entschuldigungsschreiben richtet sich gar an mich und meine Familie. Aber wir wollen ja nicht kleinlich sein.

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