Samstag, 6. Dezember 2014

Am Strand

Ich habe wunderbar geschlafen, lecker gefrühstückt, und mache mich nun auf den Weg zum Strand. Den finde ich auch. Naja, groß ist er ja nicht, aber dafür kann man wegen einer Felskante auch nicht überall ins Wasser. Aber das schlimmste: ich suche eine geschlagenene Dreiviertelstunde nach einem freien Liegestuhl. Alle sind besetzt, aber nicht mit Handtüchern, wie man es sonst oft erlebt, sondern mit richtigen Leuten, die man im Zweifelsfall nicht so ohne weiteres entfernen kann, und auch nicht will.

Aber schließlich habe ich doch Erfolg: ein einsamer, leerer Liegestuhl ruft mir zu: "hier bin ich, nimm mich". Aber wie das oft so ist mit Sonderangeboten - den wollte wohl keiner haben, weil er so durchgelegen ist. Mangels einer Alternative gewöhnen wir uns aneinander, auch mit dem relativ kalten Wasser, das zu allem Überfluß auch noch völlig unbewegt (=langweilig) ist, komme ich zurecht. Und als es nach zwei Stunden kräftig zu regnen anfängt, muß man ja auch nicht mehr am Strand liegen.

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