Heute ist Barbecue am Strand. Dafür bauen die Köche ein Buffett auf, wo es das Essen gibt. Gegenüber dazu ein Buffett mit Getränken. Die Verbindung an einem Ende macht der hoteleigene DJ mit seinen Boxen, und durch das offene Ende des so entstandenen "U" werden die Touristen hinein getrieben. Ok, ist nicht wirklich notwendig, sie stellen sich gerne an, um im Rauch stehend, unter lautstarker Merenguemusik, auf die gleichen Sachen zu warten, die es jeden Tag im Strandrestaurant gibt, nur zusätzlich leicht mit Sand gewürzt (wir haben kräftigen Wind), und aus der Hand (was das essen mit Messer und Gabel nicht vereinfacht). Und wer nicht aufpasst, muß mit den Animateuren Merengue tanzen, was aber auch nicht weh tut. Und in zwei Tagen machen wir das alles nochmal, aber für einen Teller Paella.
Sonntag, 13. Oktober 2013
Samstag, 12. Oktober 2013
Touristen
Wenn man, so wie ich, alleine unterwegs ist, hat das manchmal Nachteile: es ist niemand da, mit dem man sich beim Essen unterhalten kann, niemand zum tanzen, und niemand, mit dem man sich zum Beispiel das Kamel teilen könnte. Ganz zu schweigen von nächtlichen Barbesuchen.
Es hat aber auch Vorteile: niemand textet einen zu, während einem der Schädel dröhnt, man muß mit niemandem tanzen (was so manch einer wenigstens zuhause genug tut), und man hat das Kamel für sich allein, was komfortabler ist (ich weiß, hier gibt es gar keine, das war ein Beispiel aus Marokko im letzten Jahr). Und das mit den nächtlichen Barbesuchen - es sei dahin gestellt, was mehr Kopfschmerzen verursacht - die Diskussion, ob der 5. Caipi noch sein muß, oder, wenn ja, der Morgen danach.
Was man als Single, und zwar nur dann, wirklich ausschweifend tun kann, ist Leute beobachten. Und das ist echt interessant, sage ich Euch.
Wir haben ja ein internationales Publikum hier, und oft erkennt man sie schon an der Art, wie sie herein kommen. Zum Beispiel früh, im Speisesaal, wo einen die Kellner schon mit guter Laune erschrecken, und die Köche fröhlicher sind, als anderswo die Animateure.
Hat man sich von der Begrüßung erholt und einen Platz mit guter Sicht ergattert, kann die Beobachtung beginnen.
Ein großer Teil der Urlauber hat dunkle Haut, also, schon bei der Ankunft. Der größere Teil davon trägt dunkle Sonnenbrille, ist sehr entspannt, und fällt vor lauter Coolness gelegentlich über die eigenen Füße. Dennoch merkt man ihnen an, daß sie Urlaub haben. Das sind Nordamerikaner. Der kleinere Teil ist meist auch kleiner, von stolzer, selbstbewusster Haltung, trainiert im Umgang auch mit höchsten Absätzen, und kommt aus Südamerika. Und dann gibt es noch den Teil, der erst im Laufe des Urlaubs braun wird. Oder auch gar nicht, je nach Veranlagung. An der Kleidung ist hier kaum mein Unterschied zu finden, es gibt geschmacklose sowie sehr schöne. Auch an den Konfektionsgrößen von S bis XXXL läßt sich heutzutage keine nationale Herkunft mehr festmachen. Aber dann habe ich doch etwas gefunden: diejenigen, die man hört, sind Nordamerikaner. Diejenigen, die man hört, ohne, daß man einen vernünftigen Satz zu verstehen kann, sind Kanadier (die mischen englisch und französisch). Und diejenigen, deren Frauen schon beim hereinkommen gestresst gucken, und das den ganzen Abend beibehalten, das sind dann unsere Landsleute.
Freitag, 11. Oktober 2013
Zimmer
Nachdem ich mittlerweile fast alles ausprobiert habe, werde ich mich heute über meinen Wohnraum auslassen. Es sollte ein ruhiger sein, und nicht unten. Oben ist es, und das mit der Ruhe hängt eher vom Wochentag ab. Also - von unserem Hotel höre ich nichts, aber daneben steht noch eins, und dahinter...
Vom Balkon hatte ich ja schon erzählt, und kommt man dann ins Zimmer (ich, weiß, das heißt anders, aber "Zimmer" ist praktischer), dann trifft einen der komplette neue RIU-Stil. Waren früher die Räume eher traditionell-katalanisch eingerichtet, also weiße Wände, viel dunkles Holz sowie Gemälde in Form von bunten karibischen Geschmacklosigkeiten an den Wänden (nicht alle karibischen Gemälde sind häßlich, aber die im alten RIU Palace waren es), so setzt man heute auf modern-skandinavisch. Die vorherrschende Farbe ist weiß für die Wände, helle Birke (Folie, leider teilweise schlecht geklebt) für die Möbel, Glas für die Tischplatten, und Mattchrom für Metallsachen (außer es gab sie nicht so, dann findet man auch Chrom oder Edelstahl. Aber wir wollen es nicht zu genau nehmen). Außerdem verzichtet man heute auf die beiden Stufen zwischen Wohn- und Schlafbereich. Das hatte zwar schön ausgesehen, aber sicherlich dem Hotelarzt gelegentlich Arbeit beschert.
Heute kommt man vom Balkon aus rein (nur wenn man vorher draußen war, der Eingang ist woanders), und steht im modernen Wohn-Schlafbereich. Rechts ein Sofa, das sich notfalls zu einem weiteren Doppelbett umbauen läßt, Davor ein Couchtisch, an der anderen Wand ein quadratischer Tisch zum schreiben oder sogar essen, mit zwei Stühlen. So etwas hat man selten. Das Sofa ist in tiefem lila bezogen, passend zu den Licht- und schalldichten Vorhängen sowie dem dahinter aufgehängten, kaum zwei Quadratmeter großen Gemälde, das drei Bambusstöcke nebst Blättern sowie ein paar Kieselsteine darstellt, Ying und Yang lassen grüßen, in tiefstem lila.
Wagen wir uns weiter nach vorne. Hier finden wir links eine Kommode mit vier geräumigen Schubkästen drin, ein paar Prospekten drauf und einem Fernseher oben drüber. Der ist allerdings schwarz, die bevorzugte Farbe der Elektrogeräte hier. Außer dem Telefon, das ist weiß und steht auf dem einen Nachtkästchen gegenüber, das da zusammen mit seinem Kollegen, der einen (schwarzen) Radiowecker trägt, und zusammen mit einer hohen, holzfarbigen Rückwand, das Kingsize-Bett einrahmt, das - ratet Ihr es? Nein, falsch, weiß bezogen ist. Dafür gibt es als Tagesabdeckung eine Art Läufer am Fußende, tief lila mit schwarzem Rand, und drei Kissen, falsch, eins davon ist tief pink mit schwarzem Rand. Die Ziffern des Radioweckers leuchten rot, aber auch umsonst, denn zum einen ist der linke untere Strich der Stundenanzeige kaputt, und man weiß nicht ob es fünf oder sechs Uhr ist, und etwas später, ob wir es acht oder neun Uhr haben, was aber sowieso egal ist, denn er geht komplett nach dem Mond, egal wie oft man ihn stellt.
Über dem Bett hängt das Relief einer Wellenlinie, wahrscheinlich spätes Stahlzeitalter. Der Deckenventilator stammt eher aus der Jungstahlzeit, und hat keine Probleme damit, einen aus dem Zimmer zu blasen. Schade, so nützt er nichts, und man muß bei Bedarf doch auf die (sehr gute) Klimaanlage zurück greifen.
Wir nähern uns jetzt der gegenüber dem zweiten Nachtkästchen befindlichen Minibar, und haben damit die Hälfte unserer Entdeckungstour zurück gelegt.
Bei der Minibar haben sich die Designer besonders ins Zeug gelegt. Passend zum Stahlzeitalter, hat der "Giftschrank" mit Rum & Co. eine alufarbene Rückwand.
Darunter stehen, auf einem schwarzen Tablett, eine schwarze Kaffeemaschine, eine schwarze Schüssel mit dem Kaffeezubehör, und zwei schwarze Kaffeetassen. Zum umrühren ist nichts da, gab es wohl nicht in schwarz. Überhaupt, Designer denken immer so praktisch. Oder habt Ihr schon mal versucht, morgens im besoffnen Kopf schwarzen Kaffee in eine schwarze Tasse zu schütten und rechtzeitig aufzuhören? Aber ich schweife ab. Öffnet man den weißen Unterschrank, findet sich darin ein mit Getränken gut gefüllter Kühlschrank, und der ist natürlich schwarz. Daran anschließend steht der weiße Kleiderschrank, der mit seinen halbtransparenten Schiebetüren zum Ordnung halten auffordert. Drin sind ein elektronischer Safe (in schwarz), sowie Bügeleisen mit -brett, allerdings in weiß. Wahrscheinlich, damit niemand sagen kann, er hätte sie im dunklen Schrank nicht gefunden.
Rechts vom Schrank, mittlerweile sind wir im Vorraum angekommen, hängt ein schöner großer Spiegel mit Metallrahmen und noch so ein esoterisches Gemälde, diesmal aber etwas kleiner, und anstatt Kieselsteine gibt es eine Orchideenblüte zu sehen. Ach ja, und alles in tiefem Pink. Eine Garderobe für Jacken gibt es nicht, wozu auch. Nach kaum elf Metern haben wir den Eingang erreicht, aber noch längst nicht alles gesehen. Ein paar Meter zurück über den - erwähnte ich es schon - stahlgrau gefliesten Boden, wir sind wieder am Bett. Was glaubt Ihr, sofern Ihr noch nicht eingenickt seid - schließt sich an das Nachtkästchen mit dem eigenwilligen Wecker an? Eine große, weiße Whirlwanne, schwarz eingefliest, schwarze Fliesen am Kopfende hoch, mit dem Stahlrelief einer Kornähre verziert. Kopfseitig folgt ein schwarz gefliestes Podest mit zwei weißen Aufsatzwaschbecken, fußseitig ein deckenhoher Raumteiler, innen dunkelgrau gefliest, außen weiß gestrichen, und im mittleren Drittel von unten bis oben aus Glasbausteinen, wie man sie früher bei uns viel für Toilettenfenster oder Treppenhäuser eingesetzt hat. Diese hier schimmern allerdings in tiefem pink, ebenso wie die Rahmen der beiden Spiegel über den Waschbecken. Tief Luft holen, gleich ist es geschafft. Am Ende des Zimmers haben wir, wie schon erwähnt, die Tür, daneben das WC, und das steht nicht einfach im Raum, sondern hat vier deckenhohe Wände und eine abschließbare Holztür, wahrhaftig ein Ort der Ruhe. Und für alle Themen der Hygiene, die man nicht vor den Augen seiner Mitbewohner (sofern vorhanden) erledigen möchte, bleibt eine Duschkabine von ca. 1,50m Breite, abgeschlossen durch eine breite (undurchsichtige) weiße Glastür und eine Wand aus Glasbausteinen in pink. Drin ist Platz für drei (nicht meine Idee, da liegen drei Badetücher), und man hat die Wahl zwischen einer normalen und einer riesigen Regenbrause, mit der man aber aufgrund des geringen Wasserdrucks wenig Spaß hat. Der Boden hier ist übrigens, ganz unpassend, in dunklem beige gehalten. Wahrscheinlich waren die anderen Bodenfliesen zu rutschig.
Stimmungsvoll in Szene gesetzt wird das Zimmer mit nicht weniger als 14 Lampen (ohne die im Kühlschrank), gut verteilt auf 41 Quadratmetern (ohne Balkon, das sind nochmal 7). Wozu soll man da noch vor die Tür? Ach ja - es gibt nichts zu essen. Aber man kann ja nicht alles haben.
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Mann
Nachdem das gestern möglicherweise ein ganz klein wenig frauenfeindlich geklungen haben mag, werde ich mich heute bemühen, dagegen zu rudern. Also: wie beschäftigt man möglichst viele Männer (am besten Amerikaner, weil die das AI eh nicht begriffen haben und zu jeder Bestellung Trinkgeld geben) möglichst lange und harmlos? Indem man sie am Strand mit einer Frisbiescheibe auf eine Flasche Rum schießen läßt, die auf einem Hocker steht. Wer sie dreimal vom Hocker in den Sand schießt, darf sie mitnehmen. Es handelt sich um einen ganzen Liter (das ist die gute Nachricht), aber in einer PET-Flasche, das heißt: irgendein Supermarktzeug, was im Hotel nicht mal zum mixen verwendet wird. Mal kurz zum Luft holen: in diesem Hotel kann man ohne extra zu bezahlen alles trinken, was sie haben. An jeder Bar mixen sie mit dem guten Barceló-Rum oder dem sehr guten Brugal-Rum. In jedem Zimmer hängt unter anderem eine eingesperrte Flasche Brugal-Rum, an der man zapfen kann, so viel man möchte. Droht sie leer zu werden, bringen sie eine neue. Ok, mitnehmen kann man sie natürlich nicht.
Zurück zum Strand. Da stehen zwölf Leute in Reih' und Glied, und versuchen den Billigrum zu erbeuten. Neun davon sind Männer, zwei von den Mädchen völlig ohne Zielwasser, und die dritte zielt eher auf den gut gewachsenen Animateur hinter der Rumflasche.
Das Spiel entwickelt sich zäh. Ab und zu wird die Flasche getroffen, sehr selten fällt sie runter (3x ist notwendig für den Sieg), und die Motivation nähert sich dem Sand. Dann legt der Animateur ein knallrotes RIU-Baseballcap und ein weißes RIU-T-Shirt dazu. Hier genügen zwei Berührungen durch die Frisbiescheibe. (Wie wollte man die Sachen auch vom Hocker schießen, vor allem das T-Shirt).
Nach kaum 45 Minuten hat die Kopfbedeckung einen neuen Besitzer, eine Viertelstunde später das T-Shirt. Die Jungs legen sich ins Zeug, als wären sie bei den Olympischen Spielen.
In der Befürchtung, den Feierabend zu verpassen, hat der Animateur zwischendrin immer mal wieder den Hocker näher an die Werfer geschoben. Und schließlich ist es vollbracht: die Flasche Rum geht - an das Mädchen, das auf den Animateur gezielt hatte. Ob sie irgendwie tauschen konnte, und mit wem, weiß ich leider nicht. Die Jungs gehen an die Bar, und trinken den guten Rum. Das hätten sie vor zwei Stunden auch schon haben können.
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Frau
Das heute hätte der kürzeste Blog meines Lebens werden sollen, nur sechs Buchstaben:
STRAND
Und jetzt? Wieso hätte? Und wieso heißt der Beitrag dann "Frau?", was nebenher bemerkt, nur fünf Buchstaben hat?
Nun - heute abend hatte ich ein starkes Bedürfnis nach einer zärtlichen, liebevollen Frau, die mit sanften, sensitiven Fingern meine empfindlichsten Stellen krault, und dabei voller Verständnis kühlende After-Sun-Lotion verteilt, so lange, bis sich meine tiefroten Rücken- und Schulterpartien entspannen und weniger schmerzen. Danach brächte sie mir noch einen Caipirinha und würde mich für meine Tapferkeit im Kampf gegen Sonne und Wellen bewundern, oder - mehr oder weniger sanft - die Lotion auf meinen Rücken klatschen, und mit erhobener Stimme verkünden: "Siehst Du, ich habe es Dir gleich gesagt. Du sollst Dich anständig einschmieren (das hat sie dem Kühlschrank erzählt), aber nein, Du hörst ja nie zu. und jetzt jammerst Du die ganze Zeit (ich hatte nur höflich darum gebeten, mich vorsichtig einzucremen), bloß wegen dem kleinen Sonnenbrand!....................."
Wißt Ihr was?
Wenn ich mich nur genug anstrenge, komme ich selber hin! ganz ohne "Nebenwirkungen".
Dienstag, 8. Oktober 2013
Hotel
Also, das mit dem Hotel ist so kompliziert, daß ich es selber nicht wirklich verstanden habe. Aber manchmal hilft es ja beim Verstehen, wenn man versucht, jemandem etwas zu erklären. Dann passt mal auf: ich habe das Hotel RIU Palace Bavaro gebucht (nicht zu verwechseln mit dem RIU Palace Punta Cana), das da am Strand liegt, und einen Grundriß wie ein liegendes "E" hat, wobei die Querstriche auf das Meer zeigen. Das "E" ist ein vierstöckiges Gebäude, in dem alle öffentlichen Räume und die ganzen Zi... Nein, gibt es hier gar nicht, die ganzen Juniorsuiten liegen. Im linken Strich haben wir das Hauptrestaurant, sowie die ganzen à-la-carte-Restaurants, die man nach Reservierung alternativ abends kostenlos nutzen kann, bis auf eins, doch davon später. In Verlängerung gibt es den Swimmingpool, das Strandrestaurant (derzeit die einzige Möglichkeit zum Mittag essen), und natürlich Strand und Meer. Wir haben ganz neue Liegestühle.
Im mittleren Strich liegen ein paar Läden, das Fitness-Studio, die Showbühne, und jetzt kommt es: davor stehen sechs sogenannte Villen, in denen Juniorsuiten und ein paar Suiten sind, das sogenannte Sensimar-Hotel. Das hat eigentlich mit RIU nix zu tun. Aber davon später. Weiter auf den Strand zu haben die noch einen kleinen Pool und eine kleine Poolbar, wo die anderen nicht hindürfen. Beim rechten Strich ist es ähnlich, nur gibt es im Hauptgebäude ausschließlich Wohnraum für Urlauber. Ansonsten stehen davor sechs Villen...siehe Sensimar, nur heißen sie hier VIP-Bereich. Seid Ihr noch dabei? Prima, ich nämlich nicht, zumindest fast. Ok, das einfache zuerst: im VIP-Bereich, der zu RIU gehört, hat man, so wie ich das verstanden habe, in der Grundversion mehr Kosten ohne wirklich mehr Leistung, bis auf das kleinere Gebäude und die eigene Poolbar. Bei einigen dieser Suiten gibt es im Erdgeschoß eine zusätzliche große Whirlwanne auf der Terasse, für zweisame Stunden mit traumhaftem Blick auf den Strand. Leider hat man vom Strand aus auch einen so traumhaften Blick auf die Terassen, daß man sich dort bereits bei der Auswahl seiner Badekleidung Gedanken machen muß. Den Rest überlasse ich Eurer Phantasie. Nebenbei bemerkt, vermarktet man den VIP-Zusatz nicht in Europa. Ohne Worte.
Aber jetzt kommt's. "Sensimar", ein neues Hotelkonzept von TUI, denen 50% von RIU gehört, denen wiederum ca. 5% von TUI gehört, ist ein entschleunigtes Wellnesskonzept (ähnlich wie auf den Kreuzfahrtschiffen), und was sich als Verschärfung ausschließlich an Paare richtet, also: keine Singles, und schon gar keine Kinder erlaubt. Dafür gibt es Joga, Partnermassage, selbstfindendes Auskleiden von Kokosnußschalen mit Glitzersteinen, (das habe nicht ich erfunden, auch wenn es vielleicht so klingt) und - jetzt schließt sich der Kreis - auf Wunsch ultraleichte Küche im Kulinarium (das ist das, wo alle andern nicht reindürfen, und die Sensimar-Leute auch nur ab und zu, weil es nur 24 Plätze hat). Preise kenne ich nicht, mangels einer Gespielin - wozu auch. Architektonisch identisch mit dem VIP-Bereich, wo die Sensimar-Leute nicht hin dürfen, ebensowenig wie die VIP-Leute in den Sensimarbereich dürfen. Nebenbei bemerkt: das Gras im Garten ist dort grüner, wo alle hindürfen. Aber das mag Zufall sein. Jetzt mal im Ernst: ein Sensimar-Hotel, wo man Ruhe und Entspannung sucht, hat eigentlich auf dem Gelände eines lauten, fröhlichen RIU-Clubs nichts verloren, weil zu laut und zu wild. Um noch eins oben drauf zu setzen: die Sensimar-Villen liegen direkt vor der Freilichtbühne für die abendliche Unterhaltung. Und was hat man deswegen getan? Den ganzen großen RIU-Club entschleunigt und leiser gedreht, man glaubt es kaum. Die Putzfrauen scheppern leiser durch die Gänge, das Geschirr im Restaurant wird beim Aufräumenleiser zusammen geschmissen, und die Musik in den Bars bewegt sich zwischen leise und unhörbar. Und das beste habe ich heute Vormittag gesehen: Aerobic am Strand. Das ist, wie jeder weiß, mit lauter Musik verbunden. Früher hatte man dafür die überdimensionierten Lautsprecher an der Poolbar so laut aufgedreht, daß es 50m weiter, auf der sandigen Tanzfläche, noch richtig gekracht hat, nämlich die Musik, und gequietscht, nämlich die Kommandos, die die Trainerin in ihr Headset schrie. Das hatte man auch noch zwei Hotels weiter gehört. Und heute? Da zieht man ein langes Kabel, stellt einen Lautsprecher direkt zu den Sportlerinnen, spielt die Musik in Zimmerlautstärke ein, und läßt die Trainerin unplugged kommandieren. Welch eine Wohltat! Jetzt hört man nur noch gelegentlich das Gebrüll aus dem Iberostar nebenan. Weil, Ihr erinnert Euch vielleicht, die haben ja neue Lautsprecher...
Montag, 7. Oktober 2013
Informativ
Also, daß mit dem Abendessen gestern hat dann nicht mehr ganz geklappt. Nach dem Mittagsschlaf war Mitternacht, und wir wissen: kein Restaurant nach 22:00 Uhr. Aber immerhin bin ich jetzt wach, und schreibe ein bißchen. Die Internetverbindung hingegen ist endgültig eingeschlafen. Nicht so die brüllaffenähnlichen Horden von amerikanischen Touristen, die laut lärmend um die Häuser ziehen. Aber das macht nichts, erstens habe ich es gewusst, zweitens hält die Balkontür einigermaßen dicht, und drittens bin ich sowieso wach. Außerdem regnet es in Strömen, was einerseits ein kräftiges Eigengeräusch produziert, und andererseits vergnügliche Outdoor-Aktivitäten von Discobesuchern einschränkt. Irgendwann gehe ich dann auch wieder schlafen, bis mich früh um fünf die angeregte Unterhaltung meiner Nachbarn weckt. Nicht, daß sie besonders laut sind, aber der Mann käme im Bedarfsfall problemlos ohne Mikrofon aus. Heute zum Beispiel erklärt er seiner Frau die verschiedenen Belichtungsprogramme seiner Kamera. Mehrfach. Ohne Ergebnis. Bis er aufgibt. Die restlichen Touristen drumherum werden auch froh sein, denn die verstehen noch nicht einmal deutsch. Dreiviertel neun (für meine rheinländischen Leser: Viertel vor neun) wälze ich mich aus dem Bett und sprinte in die Lobby, weil, Nicole, die zuständige Reiseleiterin, hat gemerkt, daß ich gestern gefehlt habe, und mir eine neue Einladung geschickt. Eine sehr freundliche, sonst wäre ich nicht hingegangen. Und das hätte mir Leid getan, doch davon später.
Nicole, die aussieht wie eine kleine ultragenaue Chefsekretärin, trägt jeden in einer Liste ein, überreicht eine Einladung zu einem Spaziergang in einer Woche (Wehe, man kommt nicht), und führ uns dann ins Theatro, was für mich heißt, den halben Weg wieder zurück. Aber gut, es ist früh am Morgen, und noch nicht so heiß. Auf der Bühne erwarten uns Pat und Patachon in Gestalt von einer großen dürren Frau mit langen braunen Locken, und einer kleinen pummeligen, die wohl in ihrer Karriere als Fitnesstrainerin zu viel Bauch-Beine-Po gemacht und andere Körperteile vergessen hat. Mit ihrer adretten Kurzhaarfrisur (meine Mutter wäre begeistert) sieht sie eher aus wie ein netter, pummeliger Junge, und gar nicht sportlich. Und Pat? Na, das ist das eigentliche Highlight. Ich bewundere ja zutiefst enschen, die sich Gesichter merken können. Ich zum Beispiel würde in der Stadt wahrscheinlich an meinem besten Freund vorbeirennen, was nicht schlimm ist, weil wir beide nicht gerne in die Stadt gehen. Aber die Leute aus der Reisebranche, die sind wirklich toll. Ich komme um die Ecke, sie sieht mich, ruft "Hey", und dann klickt es auch bei mir: Alejandra war vor zwei Jahren, als ich im alten RIU Palace gewohnt habe, meine Reiseleiterin. Und hat mich sofort wieder erkannt. Schön, wenn man mal umarmt wird.
Den Rest der Veranstaltung, ich sagte es bereits, kannte ich schon. Aber immerhin weiß ich jetzt, warum es überall so leer ist. Es sind einfach nur sehr wenige Touristen da. Wenn man ins Meer geht, sieht man links beim Iberostar einen vollen Strand, rechts bei den alten RIU-Hotels auch, und bei uns nicht. Ich glaube, viele Leute haben das neue Hotelkonzept nicht begriffen, und lieber woanders gebucht. Das System muß man aber auch erst durchschauen. So, jetzt seid Ihr hoffentlich neugierig, und könnt es kaum noch erwarten, morgen weiter zu lesen.
Sonntag, 6. Oktober 2013
Seltsam
Frühmorgens wache ich auch, 3/4 11. In einer Viertelstunde schließt das Frühstücksrestaurant. Das ist in etwa die Zeit, die ich brauchen werde, um es zu finden, denn das Hotel ist nicht ganz klein. Und um neun wäre Begrüßungstreffen der Reiseleitung gewesen. Egal, Kaffee gibt es auch auf dem Zimmer, und der schmeckt meistens besser als im Restaurant, und die Begrüßung der Gäste kenne ich schon, glaubt es oder nicht. Auf dem Balkon mache ich es mir gemütlich. Zwei umklappbare Plastikstühle gibt es da, einen kleinen Plastikhocker/-tisch für die Kaffeetasse, und einen Handtuchhalter an der Wand. Vergittert ist die Vorderseite des Balkons nicht, man hat den früheren Gefängnislook durch Glasplatten ersetzt, wie sie an den Kabinenrelings auf Kreuzfahrtschiffen üblich sind. Nur die Salzwasserspritzer fehlen. Die Höhe hingegen kommt gut hin, Ein Blick geradeaus zeigt Kokosnüsse (noch am Baum), drei Etagen tiefer ist die karibische Straße voller süßer, kleiner, putziger, bunter und teurer Souvenirläden. Na gut, der Rest des Zimmers kommt später dran, denn inzwischen ist es Mittagszeit, und ab und zu müssen auch dicke Menschen etwas essen. Ich marschiere durch die sengende Mittagshitze quer durch die Anlage bis zum Hauptrestaurant. Weiter aber auch nicht, denn es hat überraschenderweise zu. Während ich mich so umsehe, fallen mir noch mehr seltsame Dinge auf: Kaum Leute auf den Wegen, keine laute Musik, nur ab und eine fleißige Putzfrau. Was ist hier los? Ich wälze meinen Hotelplan, und finde als mittägliche Alternative das Strandrestaurant. Es heißt "Taino", genau wie das im alten RIU Palace, und es schüttelt mich bei dem Gedanken an den "Gefängnisfraß" (Entschuldigung, das ist noch höflich), den es dort meistens gab. Aber es liegt auf dem Weg zum Strand, wo ich sowieso hin will, und so gehe ich mal rein.
Wie es sich gehört, hat das Restaurant keine Wände, aber die Miefquirle an der Decke tun ihr bestes, ebenso das Personal. Tische und Stühle sind edel und bequem, und es gibt genug davon. Also - auch hier keine Spur von Überfüllung, es gibt viele freie Plätze. Muß das hier scheußlich schmecken! Dabei sieht alles so lecker aus. Aber wo sind die vielen Leute? Vielleicht vergiftet? Der Sache muß ich auf den Grund gehen, denn seit meiner schrägen Abenteuer mit Captain Spareribs bin ich auf alles gefasst. Ich fülle also einen Teller, probiere alles was drauf ist durch und bin sehr überrascht: fast alles, was ich esse, schmeckt gut bis sehr gut, hat die richtige Temperatur, und die richtige Konsistenz. Wahrscheinlich haben Sie den früheren Koch vom Iberostar gleich nebenan...
Nächster Test: der Strand. Gemäß Holidaycheck (dem bekannten Bewertungsportal) ist es hier sehr schwierig, einen Liegestuhl im Schatten zu ergattern, noch dazu nahe der Strandbar, wo zu allem Überfluß lautstarke Animation betrieben wird. Kann ich nur teilweise bestätigen: da es hier keine Sonnenschirme gibt, sondern nur hohe Palmen, ist deren Schatten recht "wanderlustig", man muß halt seinen Liegestuhl ab und zu verschieben. Aber sonst - freie Liegen, schönes Wetter, dezente Bachatamusik, worüber könnte ich nur meckern? Ich weiß was: keine Bedienung im Liegestuhl! Man muß sich doch tatsächlich die Getränke selbst holen. Aber dafür wird der Caipirinha noch handgemacht und kommt nicht aus dem Getränkecontainer. Das schmeckt man. Aber Wo sind nur die ganzen Leute? Vielleicht finde ich sie ja beim Abendessen.
Samstag, 5. Oktober 2013
Verdächtig
Die Reise beginnt, wie so oft, in einem Zug, nur ist er diesmal seltsamerweise nicht voll. Das lässt hoffen. Ich weiß aber nicht, auf was. Es regnet in Strömen, der Zug hat Verspätung obwohl er pünktlich losgefahren ist, und die junge chinesische Familie, die drei Reihen weiter vorn sitzt, zeigt, daß auch schon kleinste Asiaten genau wissen, wohin ihr Berufswunsch sie führen kann. Diesem hier ist, je nach Talent und Fleiß, eine Karriere als Opernsänger, Ausbildungssergeant oder Feuerwehrsirene sicher. Letzteres beherrscht er schon, und wird auch nach zwei Stunden nicht müde, seine Stimme zu üben. Oder vielleicht auch länger, zum Glück darf ich am Flughafen aussteigen.
Ich fliege mit Condor. Das ist eine große deutsche Charterfluglinie, die mittlerweile von Thomas Cook International übernommen wurde. International ist auch das Personal. Beim Check In fragt mich der arabisch aussehende Bodensteward nach einem Blick auf meinen Reisepass und mein Ticketheft, in gebrochenem deutsch wo ich hinfliegen möchte. Gut, es steht nicht an dem Leuchtschild hinter ihm, aber auf dem Ticket. Aber vielleicht bin ich ihm verdächtig, mit langen Haaren und einem orangefarbenen Koffer. Oder er wollte nur Zeit gewinnen, denn kaum habe ich mich von meiner Überraschung erholt und "Punta Cana" gesagt, drückt er mir schon die Bordkarte mit der korrekten Sitznummer 8C in die Hand. Lustig: der Ausgang, zu dem ich muß, hat die Bezeichnung C8.
Auch das internationale Sicherheitspersonal von Fraport findet mich verdächtig, zumindest der türkisch klingende Körperabtaster. Er fragt mich, ob ich deutsch spreche (Ey, das ist gut), wo ich hinfliege (alle Passagiere an dieser Sicherheitsschleuse steigen in das selbe Flugzeug), und wie es in Punta Cana so ist, Ey Strand, cool, ja und trinken, Ey auch cool. Und was ist mit Frauen? Weiß ich nicht. Aber der Typ ist locker, und daß er sich nicht noch mit Ghettogruß verabschiedet ist schon das einzige.
Der Wartebereich des A380-Terminals, von dem wir ablegen werden, ist noch immer nicht fertig eingerichtet, was man daran erkennen kann, daß es keine Toiletten gibt, und daß man zum Abzwicken der Bordkarte erst einmal wieder herauskommen muß. Aber die ziemlich internationale Gruppe an Passagieren nimmt es gelassen und marschiert noch einmal im Gänsemarsch an der internationalen Bodenstewardess, die etwas Ähnlichkeit mit Motsi Mabuse hat und ebenso gut deutsch spricht, vorbei.
Nach der bordeigene Sicherheitsbelehrung auf deutsch, englisch, Spanisch, Französisch und russisch fährt das Flugzeug, eine B767, fast zwanzig Minuten lang auf dem Flughafen herum. Als es dann die Startbahn erreicht hat, verkündet die Chefstewardess fröhlich "den Rest der Strecke fliegen wir jetzt!" Beruhigend, besonders für Fraport-Neulinge. Pünktlich heben wir ab.
Um 17:30 gibt es ein warmes Abendessen, und um 18:00 ein kaltes. Dazwischen liegen 5 1/2 Stunden, und es ist nicht mehr weit. Pünktlich um 20:00 setzen wir in Punta Cana butterweich auf, und, den vielen Komikern im Fersehen sei Dank, keiner klatscht. Also, zunächst. Bis dann die redselige Chefstewardess erzählt, daß der Copilot soeben erst zum zweiten Mal mit einem so großen Flugzeug gelandet ist.
Das Flugzeug wird eingeparkt, und das ist in Punta Cana ganz speziell: das erste ankommende Flugzeug stellt sich mit der Nase direkt zum Ankunftsgebäude, keine 20 m davon entfernt. Alle weiteren stellen sich daneben, so wie man das auch von Autos kennt. Nicht einmal der Gesteig zwischen den Flugzeugen und dem Flughafengebäude fehlt. Also, zum Glück, denn hier kommt die zweite Spezialität: wenn man aus dem Flugzeug kommt, wird man zu diesem Gehsteig geschickt, von der vorderen Gangway aus eher lässig, von der hinteren aus ganz präzise und im großen Bogen, denn die Triebwerke sind doch ein bißchen warm...
Auf diesem Gehsteig läuft man jetzt zu den Kontrollen, und wenn schon fünf Flugzeuge vorher angekommen sind, ist der Weg so interessant wie weit. Außer, man interessiert sich nicht für Flugzeuge, dann ist er nur weit. Heute sind wir das erste Flugzeug, oder zumindest war der erste Parkplatz frei, und so geht alles recht schnell: Passkontrolle, Koffer holen, am TUI-Schalter melden, den richtigen Bus finden (das dauert etwas länger), und auf die anderen Busgäste warten (das dauert am längsten). Der Busfahrer vertreibt sich die Zeit damit, mich auszufragen. Geht etwas zäh, denn er spricht nur Spanisch. Ich verstehe ihn zwar ganz gut, aber das Antworten fällt mir schwer, jedenfalls in seiner Sprache. Zum Glück sind bald alle da, und wir werden zum Hotel geschaukelt, wo mich die wilde Farbenpracht fast erschlägt, und ein gutgelaunter Rezeptionist es fertig bringt, alle vier angekommenen Partien gleichzeitig einzuchecken, und das auf deutsch, durchsetzt mit Scherzen. Als er mir das AI-Armband anlegt, tut er so, als will er beim kürzen meinen Finger abschneiden, und als er die Minibar erklärt, behauptet er, die Schnapsflaschen, die darüber hängen haben bei der Abreise leer zu sein, sonst muß man 100$ bezahlen. Ja, und das Restaurant schließt gerade. Ok, das war kein Scherz, aber wer braucht schon 3x Abendessen? Ich suche (und finde) mein Zimmer, der Koffer wird kurz danach gebracht. Ein Cuba Libre aus der Hausbar (man muß rechtzeitig anfangen) beschließt den langen Tag.
Freitag, 4. Oktober 2013
Vorgeplänkel
Ich habe einen neuen Koffer gekauft. Bei Amazon, wie ich zu meiner Schande gestehe. Dafür war ich wegen meinem neuen Handgepäck und meiner neuen Kulturtasche im Fachgeschäft. Aber ich verplappere mich...
Also, der Koffer ist gepackt, und als ich wissen will, was er wiegt, erzählt die Kofferwaage etwas von 16,5 kg. Der Koffer selbst ist etwas kleiner und 1,5 kg leichter als der alte, das wären dann 18 kg. Mein normales Startgewicht liegt bei ca. 22 kg. da stellt sich mir die Frage, was ich alles vergessen habe...
Das Warten ist vorbei
Liebe Freunde!
Bis bald, Euer
Captain Spareribs
Es gab einen langen, kalten Winter, der war nicht schön. Dann kam der kühle Frühling, der war nicht ganz so unschön, insbesondere, weil von einer Reise versüßt. Anschließend gab es einen heißen Sommer, einen ganz schön heißen. Und jetzt ist Herbst. Die Tage werden kürzer und kühler, man trägt wieder Pullover und Mantel. Praktisch steht Weihnachten schon vor der Tür.
Und was mache ich? Wegfliegen! In Kürze! Wohin? Naja, sagen wir mal, das dominikanische Ping-Pong geht in die vierte Runde. Nach 2010 und 2012 im Iberostar sowie 2011 im RIU ist also wieder das RIU dran. Netterweise habe sie ein neues Hotel gebaut, mit märchenhafter Dekoration, fabelhaftem Service und sagenhafter Qualität. Kein Platz für alte Piraten. Nun, wir werden sehen...
Habt Spaß und kommentiert gerne meine Geschichten. Dafür müsst Ihr Euch lediglich einmal formlos registrieren, und schon geht's los.
Bis bald, Euer
Captain Spareribs
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Ein schrecklich langer Tag
Vier Uhr morgens. Das iPhone singt ein Lied, das ich von ihm noch nicht kenne, aber ich wache trotzdem auf. Schnell zum Bahnhof, wo der voll...
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Hallo allerseits! Ich freue mich sehr daß Ihr da seid und den alten Captain Spareribs auf seiner neuesten Seereise begleitet. Ich werde...
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Wer sich wundert, daß ich über gestern nichts berichtet habe? Naja, es war halt ein ereignisloser Seetag, noch nicht einmal geschaukelt h...
