Freitag, 21. November 2014

Luxus pur

Nach einen Fernflug Richtung Westen und einer Zeitverschiebung von -5 Stunden wache ich in der Regel ungefähr gleichzeitig mit der Sonne auf. Heute höre ich ihre brüllende Hitze - trotz kaputter Klimaanlage und dementsprechender Raumtemperatur - erst gegen 11:00. Damit ist das Thema Frühstück history. Aber Kaffee gibt es auf dem Zimmer. Der schmeckt in diesem Land immer, denn es ist immer der gleiche, in jedem Hotel. Und auch die Kaffeemaschine ist immer das gleiche Modell. Allerdings weigert sich diese hier, ihren Dienst zu machen. Als ich das Kabel verfolge, finde ich die Lösung: Stecker nicht drin. Um das zu ändern, muß man aber erst den Stecker des Kühlschranks ziehen. Sehr kreativ, die dominikanischen Sparfüchse! Und nachdem nur Wasser und Cola im Kühlschrank sind, kann dort auch kein Bier warm werden, falls mal einer das zurück stecken vergisst.




Als mein Koffer und ich zur Rezeption kommen, erwartet ihn ein klimatisierter Aufbewahrungsraum und mich ein überfülltes Restaurant, auf das ich dankend verzichte. Es kommt auch schon bald mein Transfer zum Schiff. Der Fahrer verzichtet großzügig darauf, das im zugedachte Blatt aus dem TUI-Heft zu reißen, besteht aber darauf, daß er zwei Personen Mit Namen Roy abholen soll. als sich wie erwartet niemand weiter findet, begnügt er sich notgedrungen mit mir.
Das Einchecken in La Romana geht wider Erwarten auch ohne Zuhilfenahme der Köche und Maschinisten schnell und reibungslos. Unter anderem wird ein Blatt herausgerissen aus dem bisher noch nicht beachteten TUI-Cruises-Heftchen. Meine Kabine liegt direkt neben einem rostigen Frachter, der über Stunden auf altertümliche Art und Weise mit quietschenden Kränen entladen wird, und uns beim Auslaufen höflich und lautstark zurück grüßt, genau in dem Moment, wo meine Kabine an seiner Sirene worbei fährt. Zudem haben wir einen sächsischen Kaptitän und einen österreichischen Kreuzfahrtdirektor. Was will man mehr.

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