Lautes Hundegebell weckt mich, und die Aussicht zeigt als erstes einen grünen, mit bunten Häuschen durchsetzten Hügel.
Da Hunde nicht erlaubt sind, und wir auch garantiert keinen Hügel mit uns herum schleppen, müssen wir wohl irgendwo angelegt haben. Und das ist auch so. Wir liegen vor Kingstown, dem größten Hafen des kleinen Inselstaats St. Vincent und die Grenadinen (was ja fast erfunden klingt) und sind das letzte Kreuzfahrtschiff dieser Saison (Kreuzfahrten in die Karibik gibt es nur Spätherbst bis Winterende). Die Hälfte der Geschäfte im Kreuzfahrtterminal hat auch geschlossen, wegen Saisonende oder weil Sonntag ist, so dass es sich. nicht lohnt, ein Taxi in die Stadt zu nehmen. Die Insel ist sehr grün und für Naturverbundene sicher reizvoll, aber touristisch noch kaum erschlossen und fällt deswegen jetzt langsam in einen Dornröschenschlaf.
Als wir abends ablegen, sind die Hunde wieder wach. Gut, dass sie nicht mitfahren. Wäre doch ein bißchen laut auf die Dauer. Aber das ist es sowieso. Warum, erzähle ich Euch morgen.
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