Mittwoch, 21. März 2012
Hippie Hippie Shake
La Gomera, die schöne, alternative, abgeschiedene Insel. Kein nennenswerter Flughafen, kaum Bevölkerung, viele Kurven, keine Geraden. Eigentlich ist die Insel riesengroß, aber man merkt daß nicht, weil sie in grauer Vorzeit irgendwer kräftig zusammengefaltet hat. Und so führt auch die heutige Fahrt in einem spektakulären Auf und Ab steile Hänge entlang, durch die Wolldecke - ehm - Wolkendecke, hinein in den Nationalpark, den man zu 90% nicht betreten darf, und zu 10% nicht betreten möchte. Der geführte Weg jedenfalls ist eine lächerliche Schleife durch den Wald, die Höhenunterschiede wurden durch Stufen domestiziert, Also, das war es nicht. Viel interessanter und spassiger dagegen der nachmittägliche Individualausflug nach San Sebastia, dem Hauptörtchen der Insel, wo es von (nachgemachten) Hippies nur so wimmelt. Sie bieten, in schrille Gewänder gehüllt, alles an, über selbstgemachten Schmuck, selbstgekochtes Essen (bei dem der Verkäufer ziehmlich in einer anderen Welt schwebte) bis hin zu schrillen Gewändern. Bräuchte man für eine Neuverfilmung von "Hair" ein paar Komparsen - hier müsste man nicht lange suchen. Und nicht nur die Atmosphäre, auch die Preise sind hier sehr entspannt. Sollte man sich einmal überlegen!
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Hallo Andrè,
AntwortenLöschenda hast Du warscheinlich nicht den Richtigen Pfad ausgewählt bekommen. Uns hat La Gomera auch gut gefallen.
Gruß
HaJo